Am Freitag fand für unsere dritte Mannschaft das Halbfinale der DSOL gegen den SC Bendorf statt. Durch die neuen Anti-Cheating-Regeln mussten unsere Spieler diesmal während der Partie mit einer Webcam und Mikrofon in eine Zoomkonferenz.

Pünktlich um 19 Uhr starteten dann die Partien.

An Tims Brett ging es direkt heiß her, da dieser sich auf die falsche Eröffnung vorbereitet hatte und anscheinend nicht mit dem Druck eines Halbfinales klar kam. Matt nach gerade einmal 14 Zügen und somit 1:0 für die Gegner.

Marcel der ein sehr starkes Turnier spielt konnte heute leider auch nicht seine gewohnte Qualität abliefern. Er gerät nach einem umkämpfen und unklaren Mittelspiel in ein zu passives Dame-Turm-Endspiel. 2:0 für die Gegner, somit müssen sowohl Levi, als auch Niklas gewinnen.

Levis Stellung war zu diesem Zeitpunkt jedoch schon sehr angenehm, da sein Gegner schon früh 2 Figuren für zu wenig Angriff gab und Levi sich aus diesem entfernen konnte und einen Gegenangriff starten konnte. Nach ein paar weiteren Zügen konnte Levi seinen Figuren- und Aktivitätsvorteil dann auch in ein Matt in 5 umwandeln und fand dieses auch. 2:1 und alle Augen sind auf Niklas gerichtet!

Dieser konnte sich ein aktiveres Mittelspiel erspielen und den Druck immer weiter ausbauen. Schließlich fand er durch ein Opfer den Gewinnzug und machte somit alles klar!

2:2 und eine Berliner Wertung von 6:4!

Und somit stehen wir durch die Berliner Wertung im Finale!

Im Zuge der Aktion „Unsere saubere Stadt“ haben wir heute unser Brett im Freien sauber gemacht. Das Brett ist im Kurpark und es ist jederzeit für jeden möglich durch einen Anruf der Nummer auf dem Figurenkasten den Zahlencode für diesen zu bekommen. Danach kann auf dem Brett gespielt werden!

Nachdem der erste Vortrag über die Schachgeschichte Ende 2021 noch mit 6 Zuhörern statt fand, wurde gestern der zweite Vortrag über Schach im Kaiserreich, mit 12 Zuhörern und somit deutlich besser besucht, gehalten. Da es auch zu einem dritten Vortrag kommen wird, würden wir uns natürlich über noch mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer, auch gerne aus anderen Vereinen, freuen. Der Termin wird auf unserer Website noch bekannt gegeben.

Vor einer Woche wurden unsere drei Viertelfinale gespielt.

Anfang machte am Mittwoch unsere 1. Mannschaft gegen den SC Landskrone.

Der Anfang lief recht viel versprechend. Lars spielte mit den schwarzen Figuren seine Grünfeld-Indische Verteidigung. Da sich sein Gegner in der Eröffnung nicht sonderlich gut auskannte und er zu spät bzw. gar nicht rochierte, konnte Lars vermeintlich eine Qualität opfern für einen Königsangriff. Diesem hielt sein Gegner nicht lange stand. Dadurch stand es recht schnell 1:0 fü uns! In Leos Partie wurde frühzeitig viel abgetauscht, nur zog Leo im späten Mittelspiel leider den Stellungsöffner und sein Gegner kam mit Läufer, Turm und Dame auf Leos König und es führte auch zum Matt- Ausgleich zum 1:1 . Jetzt durfte Maurice schon nicht mehr verlieren. Blöderweise Mouseflippte er recht früh, wodurch er einen Bauern verlor. Es sah also nicht gut aus. Daniels Stellung hingegen ist typisch für ihn positionell und strategisch aufgebaut. Als Außenstehender versteht man seine Stellungen selten. Maurice kämpfte sich zurück, konnte den Bauern wieder gewinnen, blöderweise kam er dann in ein verlorenes Endspiel welches er nicht mehr Remis halten konnte. Da machte es leider auch wenig aus, dass Daniel erst ein gewonnenes Endspiel fast noch ins Remis patzte, nur weil sein Gegner noch schlechter spielte gewann Daniel, wodurch er mit 6/7 unser Topscorer ist! Unerfreulicherweise haben wir 2:2 verloren. Berliner Wertung war mit 6:4 für den SC Landskrone.

 

Am Freitag spielten dann die 2. und 3. Mannschaft, was wiederum unseren Vereinsabend zunichte machte. Da Niklas nicht konnte, sprang Lars in der 3. Mannschaft ein. Die 2. Mannschaft spielte in Bestbesetzung. Lars verpatzte die Eröffnung und lag früh mit einem Bauern hinten. Jörg in der 2. Mannschaft spielte ein Gambit in dem der Gegner sich sehr gut auskannte. Es deutete vieles daraufhin, dass keine Mannschaft ins Halbfinale bekommen. Auch Martin an Brett 1  der Zweiten Mannschaft stand nie wirklich gut, immer sehr passiv und gedrückt. Auch weder Jörn noch Siegfried standen auf Gewinn. In der 3. Mannschaft lief es hingegen besser, Lars bekam Gegenspiel und einen Angriff. Marcel an Brett 1 konnte frühzeitig seine Partie gewinnen, als dann auch noch Lars Matt setze, waren wir schon mal im Stechen. Aber auch Tim konnte seine Partie gewinnen. Damit war die Niederlage von Levi unbedeutend. 3:1 gewonnen. In der 2. Mannschaft lief nichts zusammen. Siegfried spielte Remis, Jörg flog in seinem Gambit vom Brett und Jörn konnte trotz massiver Zeitnot seines Gegners, häufig unter 5Sekunden Rest, keinen Gewinnweg finden. Auch Martin erwischte einen rabenschwarzen Tag und verlor seine Partie. Damit schieden wir mit 1:3 aus.

 

Fazit: 1x 2:2 verloren, 1x 3:1 gewonnen und 1x 1:3 verloren! Die 3. Mannschaft hält unsere Fahnen im Halbfinale noch hoch! 

 

 

 

 

Ich werde im folgenden eine kleine Vorstellungsrunde über unseren Viertelfinalgegner der diesjährigen DSOL Saison vornehmen.

Der SC Fulda ist mit 50 Mitgliedern einer der stärksten Vereine in Osthessen. Die stellen starke 5 Mannschaft auf, was auf ein starkes Mannschaftsgefüge hindeutet. Auch in der DSOL sind stark präsent mit 3. Mannschaften.

Gucken wir mal auf die Mannschaftsaufstellung Ihrer 3. Mannschaft in der DSOL. Da stechen Brett 1 und Brett 4 hervor. Brett 1 hat noch eine 100% Quote 5/5 und Brett 4 hat starke 4,5/6

Somit wird auch das 3. Viertelfinale von uns eine knappe Kiste für den Einzug ins Viertelfinale.

Hier der Link zur Homepage des SC Fulda

http://www.xdcp.de/scfulda/

 

Ich werde im folgenden eine kleine Vorstellungsrunde über unseren Viertelfinalgegner der diesjährigen DSOL Saison vornehmen.

Wittstock liegt in Brandburg ist ein über 90Jähriger Verein mit viel Tradition. Gemäß Deutschen Schachbund hat der Verein 42 Mitglieder.

In Ihrer DSOL Liga 5B sind sie erst nachträglich auf Grund einer Disqualifikation eines Konkurrenten auf Platz 1 gelandet und somit unser Viertelfinalgegner der 2. Mannschaft.

Schaut man sich ihrer Mannschaftsaufstellung an, sieht man dass es ein recht aktiver Verein ist, der wechselnde Aufstellungen hat. Das erzeugt ein schönes Mannschaftsgefüge.

Es wird auch hier ein spannender Kampf um den Einzug ins Halbfinale.

Hier der link zu deren Homepage:

https://scwittstock.de/verein

 

 

Ich werde im folgenden eine kleine Vorstellungsrunde über unseren Viertelfinalgegner der diesjährigen DSOL Saison vornehmen.

Der SC Landskrone spielt in Oppenheim, welches in Rheinland Pfalz in der Mitte zwischen Mainz und Darmstadt liegt.

Der Verein wurde erst 1987 gegründet und hat bei 80 Mitgliedern 38 U25 Spieler von denen 12 weiblich sind. Durch den hohen prozentualen Anteil der U25 ist das Durchschnittsalter mit 37.1 Jahren recht jung. Die Durchschnittliche DWZ liegt bei 1471. Der SC Landskrone gehört damit zu einem der 4 stärksten Vereine in Rheinland Pfalz und stellt 6 Mannschaften bis zur 4.Liga.

In der DSOL Liga 4B wurden sie starker 2. und haben sich mit 12 Mannschaftspunkten für das Viertelfinale qualifiziert. Schaut man sich auch deren Aufstellung an, wird verdeutlicht, dass der SC Landskrone eine starke Damenquote besitzt. Es kamen zwei Damen als Stammspielerin zum Einsatz und eine dritte Dame war als Ersatzspielerin im Einsatz.

Es wird ein spannender Kampf um den Einzug ins Halbfinale werden:

Hier ein Link zu deren Homepage

https://schach.in/sc-landskrone/

 

 

 

Vor dem letzten Mannschaftskampf der diesjährigen Vorrunde war die Ausgangslage sehr komfortabel um alle drei Mannschaften ins Viertelfinale zu bekommen. Die 1. Mannschaft war bereits vor Abschluss sicherer Vorrundensieger, für die 3. Mannschaft sollte ein Brettpunkt ausreichen, nur die 2. Mannschaft stand noch etwas unter Druck. Sie mussten gegen den direkten Konkurrenten mindestens 2:2 spielen um ebenfalls in das Viertelfinale einzuziehen. In unserer Aufstellung musste Jörg  Krankheitsbedingt passen, dafür spielte Maurice. Die SG Narva Berlin spielte nicht in Bestbesetzung, ihr starkes 2. Brett fehlte etwas überraschend, sodass wir eigentlich sogar Favorit auf den Sieg waren. Nur Martin hatte einen DWZ stärkeren Gegner, an den Brettern 2-4 waren wir teilweise klarer Favorit. Martins Partie war ziemlich ungewöhnlich für ihn. Selten das wir es erleben, dass unser Spitzenspieler positionell so überspielt wird. Die Endspielstellung verhieß nichts Gutes. Weniger später war die Partie auch vorbei. 1:0 für Berlin

Martins Endstellung gegen Bernd Daverkusen

 

Jörn machte es an Brett 2 aber deutlich besser, gegen den vermeintlichen leichtesten Gegner der SG Narva Berlin spielte Jörn sehr routiniert, gewann zwei Bauern und hatte dann die Übersicht den schlechten Turmzug seines Gegner zum Gewinn der Partie zu nutzen. In folgender Stellung gibt es gleich zwei Gewinnmöglichkeiten. 1. bxc3 oder 2. De8 Schach. Jörn entschied sich für De8 und sein Gegner gab folgerichtig auf. Es fehlte also nur noch ein Brettpunkt zum Viertelfinaleinzug.

 

Gewinnstellung von Jörn

 

An unserem 4. Brett entwickelte sich eine recht entspannte Partie. Mit guten Chancen für Maurice, als im späten Mittelspiel sein Gegner einen Bauern einstellte und dieser zu einem Freibauern wurde, sah alles nach dem zweiten Brettpunkt aus. So kam es auch, nach Td8 war die Stellung verloren und 5 Züge später gab sein Gegner auch auf. VIERTELFINALE!!

 

Maurice Gewinnstellung

Kommen wir zu Siegfrieds Partie. Eine recht ungewöhnliche Eröffnung, er ließ recht früh in der Partie am Königsflügel in der f-Linie einen Doppelbauern zu, sodass es kaum mehr möglich werden sollte zu rochieren. Da aber auch sein Gegner den König nicht in Sicherheit bringen wollte, blieb die Partie ohne Rochade. Es entwickelte sich eine zähes Mittelspielpositionsspiel in dem Siegfried leider in ein Turmendspiel mit Minusbauern abwickelte. Da er dann auch noch die passiv spielte, anstatt aktiv mit z.B. b5 musste man den Verlust der Partie befürchten. Zum Glück hatte aber sein Gegner keinen wirklichen Gewinnplan, dadurch reichte Siegfrieds Erfahrung aus um doch noch das Remis einzufahren. Seine Endstellung ist trotz Minusbauern Remis. Durch das Remis gewannen wir 2,5-1,5

Siegfrieds Endstellung

 

 

Bleiben noch unsere 1 und 3 Mannschaft. Levi hatte ein tolle Idee und lud die Spieler vor Beginn des Kampfes zum Grillen ein. Dankeschön an Ihn und seinem Vater für die tolle Bewirtung. Da die beiden Mannschaften zeitgleich spielten, versammelten wir uns im Esszimmer mit Laptops und Tablets um den letzten Vorrundenspieltag zu absolvieren. Wie bereits geschrieben ging es nicht mehr um soviel. Die 1. Mannschaft lässt sich relativ einfach zusammenfassen – Die Luft war einfach raus. Martin sprang für Daniel ein, musste aber von unterwegs aus mit Tablet spielen. Aber aus technischen Problemen oder persönlichen Unvermögen gelangte er nicht an sein Brett. Alle möglichen Versuche sich mit seinem Tablett ans Brett zu begeben blieben erfolglos. Leo, Lars und Maurice waren noch durch das Grillen so vollgefuttert, dass in den Partien nichts gelang. Folgerichtig gab es eine glasklare 4:0 Klatsche.

Bei der 3. Mannschaft sollte es deutlich besser laufen, da es recht früh offensichtlich war, dass Levi kampflos gewinnen wird, war das Viertelfinale gesichert. Tim konnte eine tolle Partie spielen und gewann diese recht schnell. Marcel setzte seine überragende Saison fort und gewann ziemlich einfach seine Partie. Mit 5,5 aus 7 Partie eine hervorragende Quote! Blieb noch Niklas Partie. Hier entwickelte sich eine komplizierte Stellung in der sein Gegner viel Zeit verbrauchte. Niklas bekam dann zwei Figuren für seinen Turm und konnte diese Überlegenheit zum Sieg nutzen. Auch Niklas holt 5.5 Punkte aus 7 Partien! Ebenfalls eine tolle Quote!

 

FAZIT: Überragende Vorrunde! Alle drei Mannschaften ziehen ins Viertelfinale ein! SENSATIONEL!

 

Am gestrigen Sonntag (3.4.22) war der 5. Spieltag der Bezirksliga und somit auch die zweite stattfindende Paarung für unsere erste Mannschaft.

Auch unsere zweite Mannschaft hätte theoretisch ein Spiel gehabt, jedoch musste dieses Corona bedingt abgesagt werden. Deswegen konnten Lars und Wolle unsere Ausfälle in der ersten Mannschaft ausgleichen. Für unsere die ging es gegen 11 Uhr nun also nach Vienenburg, wo wir gegen Goslar 1 spielen sollten, da deren eigentliches Spiellokal belegt war. Angekommen bekamen wir mit, dass unsere Gegner es leider nicht geschafft haben acht Spieler zusammen zu bekommen. Sie ließen Brett 1 und 8 frei, wodurch Martin und Wolle kein Spiel hatten. Mit einer 2:0 Führung ging also der eigentliche Mannschaftskampf fast pünktlich um 11 Uhr los.

Die erste spannende Partie entwickelte sich an Brett 7, wo Lars Gegner bis zum 20. Zug nicht unter die Startzeit fiel. Folglich kam Lars in eine leicht aktivere Stellung. Sein Gegner konnte diese jedoch in ein ungleichfarbiges Läuferendspiel abwickeln, wodurch es relativ schnell 2,5 zu 0,5 für uns stand.

Der Mannschaftskampf drohte aber zu kippen, als sowohl Jörn, als auch Niklas an Brett 3 und 4 in schlechte Stellungen gerierten. Jörn verlor im Mittelspiel seinen Springer für zwei Bauern und Niklas verlor zwei Bauern um seine vorher verlorene Figur wieder zu bekommen. Auch an Mos Brett sah es plötzlich nicht mehr gut aus. Sein Gegner verpasste ihm einen Isolani, der schnell zu einem Minusbauern wurde.

Mos Isolani Stellung

Trotz unserer komfortablen Führung brauchten wir nun also noch 2 Punkte für den Mannschaftssieg.

Doch immerhin an Brett 5 und 6 sah es für den SCS gut aus. Markus und Leo hatten beide eine aktivere Stellung, diese mussten sie jedoch auch auf Gewinn spielen, da von den anderen Brettern nicht mehr viel zu erwarten war.

Leo bevor er das prophylaktische a6 spielt

Etwas später war es dann auch so weit. Niklas und Jörn verloren ihre beiden Partien, was zu einem Zwischenstand von 2,5 zu 2,5 führte.

In der nächsten Zeit kämpfte Mo weiter um das Remis und Markus und Leo konnten ihre Stellung stetig verbessern. Markus gelangte nun in ein Turmendspiel mit Turm + zwei Bauern und aktiverem König gegen Bauer und Turm. Leo konnte seinen Aktivitätsvorteil nach 4 Stunden ausnutzen. Weiß zog Kf1 und Leo am Zug konnte die Partie entscheiden:

Leos Stellung kurz vor Partieende

Tgxg3

3,5 zu 2,5

Nun fehlte also nur noch ein Punkt und dieser fiel dann knapp eine halbe Stunde später auch auf unser Konto. Markus gewann sein Turmendspiel und macht den Mannschaftssieg klar. Nun verlor auch Mos Gegner den Ehrgeiz das mittlerweile sehr remisige Springerendspiel weiter zu spielen, weshalb er Remis bat.

Mos Endstellung

Mo nahm an und der Mannschaftskampf war vorbei.

5 zu 3 Sieg für den SCS!

Und somit eine erneute Verteidigung der Tabellenführung!

Der vorletzte Spieltag der Vorrunde wurde absolviert.

Da die 1. und 2. Mannschaft beide am Montag spielen musste, wurde unsere normale Aufstellung etwas umgestellt. Leo half in der 2. Mannschaft aus, dafür spielte Julius in der 1. Mannschaft.

Da die 1. Mannschaft bereits qualifiziert war, konnten wir frei und ohne Druck aufspielen. Julius gewann seine Partie ziemlich locker an Brett 4, sein DWZ Vorteil gegenüber seines Gegner spiegelte sich in der Partie wieder. Lars Gegner fand ein tolles Opfer auf f7 welches die Stellung von Lars zum Einstürzen brachte. Stand 1:1, blieb noch Daniel und Maurice, Maurice stand sehr schlecht, laut Engine -9, Daniel stand auch immer eher passiv und schlechter. Maurice konnte aber die schlechten Züge seines Gegners nutzen und eine ausgeglichene Stellung erreichen. Daniels Gegner hatte schlicht die Zeit übersehen und verlor die Partie in unklarer Stellung auf Zeit, Maurice konnte seine Partie ins Unentschieden abwickeln, wodurch wir tatsächlich den 6. Sieg im 6. Mannschaftskampf einfahren konnten.

Die 2. Mannschaft stand da schon deutlich mehr unter Druck, gegen den direkten Konkurrenten aus Aachen mussten wir eigentlich schon gewinnen, um eine gute Ausgangslage für den letzten Kampf zu erhalten.

Allerdings verlief der Mannschaftskampf nicht nach Plan, Martin erwischte einen schlechten Tag, übersah im Mittelspiel eine Springergabel und anschließend wurde der Materialvorteil sehr routiniert genutzt um Aachen 1:0 in Führung zu bringen. Jörn spielte eine Blitzsaubere Partie. Seine Eröffnung war etwas ungewöhnlich, aber ab dem Mittelspiel hatte Jörn alles im Griff und gewann seine Partie, das war der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1. Leo’s Partie war mal wieder sehr ungewöhnlich und völlig unklar was passieren wird. Er spielt aber auch immer so wildes Zeug, Herzrasend für alle Beobachter. Zum Ende der Partie fand sein Gegner dann doch unerwartet das Hilfsmatt in einem Zug. Wichtiger Punkt für uns. Mit dem sicheren Mannschaftspunkt erreichen wir das Endspiel gegen Berlin. Jetzt ging es in Siegfrieds Partie nur noch um die Ausgangslage. Sichert Siegfried den Mannschaftssieg, reicht im letzten Vorrundenspiel ein 2:2, also war da schon ziemlich Druck auf der Partie. Da Siegfried im Mittelspiel einen Bauern gewinnen konnte und ein Schwerfigurenendspiel mit Mehrbauern hatte, konnte man eigentlich beruhigt sein. Aber dann kam das Endspiel und hier wurden die Nerven der Zuschauer strapaziert. Erst patze Siegfried rum, stellte 2 Bauern ein und kam in ein verlorenes Endspiel mit Minusbauern. Zu allem Überfluss spielte Siegfried dann auch noch passiv, anstatt aktiv seine Bauern vorzupreschen zog er immer den Zug zurück. Man musste böses erahnen. Die Freibauer des Gegners liefen auf einmal bedrohlich Richtung Umwandlung. Eigentlich nicht mehr aufzuhalten. Aber durch einige Damenschachs und eine schlechte Positionierung des Königs seines Gegners konnte Siegfried das unmögliche schaffen und die Freibauern aufhalten und die Partie sogar gewinnen. Unfassbar! 3:1 Sieg gegen Aachen und das Endspiel gegen Berlin erreicht, in dem ein 2:2 für den Einzug ins Viertelfinale reicht.

Am Donnerstag spielte dann auch unsere 3. Mannschaft ihre vorletzte Vorrundenpartie. Gegner war die SG Löhne II und wir waren klarer Favorit, da der ESV Göttingen III bereits überraschend verloren hatte, musste schon ein Sieg her. Die Partien starteten pünktlich um 19.30Uhr, Niklas, Marcel, Levi und Tim waren gewillt den Kampf zu gewinnen. Niklas nutze seine Überlegenheit aus und konnte seinen Gegner recht schnell besiegen. Erst gewann er eine Figur und anschließend noch eine Qualität welches die Aufgabe zur Folge hatte. Marcel setzte seine starke Saison fort und gewann seine Partie. Blieb es bei Tim und Levi den Sieg zu sichern. Tim konnte seine Dame gegen 2 Türme geben, aber in unklarer Stellung. Leider spielte er etwas ungenau, die Macht der Dame wurde zu groß. Sein Gegner konnte die Dame zu gut einsetzen und gewann die Partie. Blieb noch Levi. Levi ließ sich leider seinen Turm einsperren und musste ihn gegen einen Läufer opfern. Anschließend entwickelte sich eine Endspiel mit jeweils 5 Bauern und Turm gegen Läufer. Sein Gegner fand auch noch die richtigen Hebel um die Stellung zu öffnen und hatte den Sieg eigentlich schon eingetütet. Um Levis Freibauern aufzuhalten übersah sein Gegner doch noch die Läufer diagonale und stellte König und Turm so hin, dass Levi den Turm gewinnen konnte. Anschließend gab sein Gegner direkt auf. Glückwunsch zum Mannschaftssieg und zum erreichen des Endspiels gegen den Tabellenletzten aus Stadthagen, ein Sieg reicht aus um ins Viertelfinale einzuziehen.

Fazit: Vorm letzten Spieltag ist die 1. Mannschaft bereits qualifiziert, die 2. Mannschaft hat das direkte Endspiel gegen Berlin in dem ein 2:2 reicht und die 3. Mannschaft kann die Saison mit einem Sieg gegen das Schlußlicht aus Stadthagen vergolden.